Dönekes von meinen Lesungen
Die Begegnung mit Kindern ist in vielerlei Hinsicht sehr lehrreich und durchaus dazu angetan, ein Döneken zu erzählen. Mein erstes Döneken habe ich allerdings nicht den Kids, sondern der vermaledeiten Technik zu verdanken. Aber lesen Sie selbst:
1. Döneken
Bei meiner Lesung in der Bibliothek in Königswusterhausen funktionierte die Technik nicht so, wie sie sollte. Ich wollte den Kindern den Ruf der Sumpfohreule mit meinem nächsten Slide vorspielen, aber der Ton ließ sich nicht aktivieren.
Die nette Bibliothekarin eilte zu Hilfe, konnte das Problem aber auch nicht lösen. Sie hatte dafür eine geniale Idee: "Lassen sie doch die Kinder den Eulenruf machen", schlug sie vor. Welch geniale Lösung! 😃
Fünfzig Kids fingen sofort mit Leidenschaft an, wie eine Eule zu rufen. Später haben wir das dann für den Ruf der Krähe genauso gehandhabt. Kommt - um ehrlich zu sein - viel besser und macht deutlich mehr Spaß! 🥰
Ich werde mein Bilderbuchkino nun verändern und die Kinder in Zukunft bitten, wie eine Eule zu rufen, um Pelle herbeizulocken. Er erscheint dann auf dem nächsten Slide nach einem kurzen Flattergeräusch. 😂
Es ist doch wunderbar, wenn einem die Technik, zumindest gelegentlich, mal einen Streich spielt. Betonung liegt auf gelegentlich, denn zugegebenermaßen kosten einen Smartboards und Co. manchmal ganz schön Nerven! Ich spreche aus Erfahrung.
